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Heinrich Heine

Theater an der Kö I
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In den Schadow Arkaden, 40212 Düsseldorf
Geschäftsführung: René Heinersdorff
HR B 31 426
Telefon: +49 (0) 211 - 32 23 33
Fax: +49 (0) 211 - 32 22 55

Den Hausherren René (Robby) Heinersdorff kennen viele Fernsehzuschauer aus der mittlerweile eingestellten RTL-Kult-Sitcom "Die Camper", wo er Bennos Freund und Stellplatznachbarn Lothar Fuchs spielte. In Düsseldorf ist der Name Heinersdorff allerdings auch in anderen Zusammenhängen kein unbeschriebenes Blatt: Schon Renés Großvater besaß einen Konzertsaal und einen Musikalienhandel, seine Eltern betreiben - sehr erfolgreich - eine Konzertagentur. Der 1963 in Düsseldorf geborene "Nachwuchs" gründete nach seinem Studium der Philosophie und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität, zeitgleich mit der Eröffnung der Schadow Arkaden, 1994 das Boulevard-Theater "Theater an der Kö". Erstes Stück unter Heinersdorffs Regie war die Komödie "Ausgerechnet Hamlet" - mit der Parade-Besetzung Raimund Harmstorf, Karsten Speck, Jenny Jürgens und Marianne Rogée.

Viele bekannte deutsche Schauspieler haben seither auf der Bühne des Theaters an der Kö gestanden. Besondere Aufmerksamkeit erlangte eine weitere Verpflichtung von Karsten Speck, der, wegen Betrugs zu einer mehrjährigens Freiheitsstrafe verurteilt, zwischen Gefängnis und Bühne pendelte. Nicht das erste Mal in der Geschichte des Hauses, dass ein Häftling auf Heinersdorffs Brettern, die die Welt bedeuten, stehen durfte. Während Martin Semmelrogge in einem Düsseldorfer Gefängnis 17 Monate Freiheitsentzug wegen notorischen Fahrens ohne Führerschein verbüßte, stand er 2004 jeden Abend in den Schadow Arkaden auf der Bühne, bevor er danach wieder pünktlich an der Gefängnispforte klingeln musste.

Während sich das Theater vorwiegend Stücken widmet, die einen großen Unterhaltungswert haben, kann der Chef auch ernst werden, wenn er Karfreitag sein Haus nicht öffnen darf - in Kinos aber blutrünstige Filme laufen und in Table-Dance-Bars alle Hüllen fallen dürfen. Dann streitet Heinersdorff notfalls auch vor Gericht. Davon bekommen die bis zu 400 Zuschauer im "Theater an der Kö" jedoch in der Regel nichts mit. Und das ist auch gut so.

 
 
Haupt-Quelle: http://www.cultrd.tv/
 
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