cultrD.tv
Web TV • Düsseldorf • Kultur • Kunst • Museen • Literatur • Künstler • Schriftsteller • Lyriker • Musik • Szene •Hirschhorn • Station • Nathalie • Intensif-Station • Nathalie Djurberg • Thomas Hirschhorn • Berg • Hans Berg • Material • Do It Yourself-Ästhetik • Film • in Form • Ursprung der Perversion • politisch • Frage • Format • Rauminstallation • Pate • Zusammenspiel • Bern • Anordnung • Gewalt • Tiere • Bewegung • Humor • Musik • Ausstellung • Motiv • Erlebnis • Existenz •
 
article Museen

K21

K21 - Intensif-Station 4 Nathalie Djurberg & Hans Berg - Thomas Hirschhorn
Player
Home
 

Nathalie Djurberg (*1978 Lysekil) & Hans Berg (*1978 Rättvik) | Putting Down the Prey
Die drei- bis zehnminütigen Trickfilme von Nathalie Djurberg mit der Musik von Hans Berg werden beherrscht von sexuellen und pornografischen Motiven. Sie enthalten entsprechende Szenen der Gewalt, des Missbrauchs, auch pädophile und sodomitische Praktiken – wobei dieser kleine Kosmos der Perversitäten mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors präsentiert wird. Die exzentrischen Figuren – Menschen und Tiere – sind aus Plastilin geformt und expressiv bemalt. Sie werden durch eine einfache, naiv wirkende „Stopp-motion“-Filmtechnik in Bewegung versetzt. Die Machart erinnert an die einstige „Kinderstube“, an Knet-Animation und Puppentrick. Doch umso tiefer öffnen sich die Abgründe der menschlichen Existenz: Die Filme werfen die Frage nach dem Ursprung der Perversionen auf, nach dem Zusammenspiel von Sexualität und Aggression.
Aus: „Intensif-Station“ – 26 Künstlerräume im K21

Thomas Hirschhorn *Bern | Intensif-Station 2010
Hier sind die Kunstwerke die „Patienten“. Fünf Großskulpturen befinden sich auf dieser „Intensivstation“. Eine von ihnen gehört seit 2004 zum Bestand der Kunstsammlung, „Two Families“ aus dem Jahr 2004. Sie bildete den Ausgangspunkt für Hirschhorns Rauminstallation, deren Titel für die Ausstellung Pate steht. Hirschhorn möchte das Erlebnis des Besuchers intensivieren. Mit seiner „Do It Yourself-Ästhetik“ aus einfachen, billigen Materialien wie unbehandelte Holzpfosten, Klebeband und Sprühfarbe verfolgt er eine politische Absicht: „Kunst politisch zu machen, bedeutet Materialien zu wählen, die nicht einschüchtern, ein Format, das nicht dominierte, eine Anordnung, die nicht verführt.“
Aus: „Intensif-Station“ – 26 Künstlerräume im K21

 
 
Haupt-Quelle: http://www.cultrd.tv/
 
Sek-Quellen:   Quelle 1    
  Home