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K21

K21 - Intensif-Station 1 Thomas Schütte - Ulla von Brandenburg - Imi Knoebel
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Thomas Schütte *1954 Oldenburg | Untitled (Ceramic Sketches) 1999
Ein Blick in das Musterbuch des Bildhauers. Mehr als 120 solcher weiblicher Aktfiguren hat Thomas Schütte zwischen 1997 und 1999 gefertigt. 36 davon präsentiert er hier auf Metallgestellen, die an Trockenregale aus der Keramikwerkstatt erinnern. Mit den keramischen Skizzen beginnt Thomas Schüttes intensive Auseinandersetzung mit dem weiblichen Akt. Ein Thema, das, wie der Künstler sagt, „auf der Straße lag und erledigt war ... eine Mission Impossible“, daher für ihn aber umso reizvoller. Im Experiment mit den traditionellen Materialien Ton und Glasur erprobt er die gestalterischen Möglichkeiten und gewinnt dem Gegenstand neue Seiten ab. Einige der Tonplastiken waren die Vorlage für Schüttes große Frauenfiguren aus Bronze und Stahl.
Aus: „Intensif-Station“ – 26 Künstlerräume im K21

Ulla von Brandenburg *1974 Karlsruhe | Fastelovend 2010
Der Aufzug von Figuren erinnert an die rheinischen Karnevalstage. Flötenspieler, Trommler und zahlreiche verkleidete Gestalten aus verschiedenen geographischen und historischen Kontexten stehen nebeneinander gereiht, wie zur Begrüßung des Besuchers aufgestellt. Jedoch ist die Stimmung auf den zweiten Blick geheimnisvoller und erscheint sogar bedrohlich. Die Schatten, die die Personen hinterfangen, verstärken dieses Vieldeutigkeit. Sie verweisen zugleich auf das „andere Ich, das Unbewusste, das verdoppelte Ich ..., das in unserem Fall größer ist als die Figur“. Ulla von Brandenburgs Interesse für das Geheimnisvolle und Mystische spiegelt sich in ihrem gesamten Werk, in ihren Tableaux vivants (frz.: „lebende Bilder“), ihren Fotografien, Aquarellen, 16-mm-Filmen, Textilarbeiten und Installationen.
Aus: „Intensif-Station“ – 26 Künstlerräume im K21

Imi Knoebel *1940 Dessau | Genter Raum 1979/80
„Genter Raum“ gehört zu den Schlüsselwerken Imi Knoebels. Unregelmäßig geformte Holzabschnitte sind auf dem Boden zu Gruppen geschichtet, während rechteckige Platten zu skulpturalen Blöcken angeordnet oder wie Bildtafeln gehängt sind. Knoebel geht über die herkömmlichen Vorstellungen von einem Gemälde hinaus. Er erweitert die Malerei in den Raum, löst sie aus überkommenen Bezügen und gibt dem Betrachter damit neue Freiheiten zu eigenen Erfahrungen. So zeigt der Künstler, dessen Werk sich in den 1960er Jahren im Umfeld von Joseph Beuys sowie der Minimal Art formierte, neue Möglichkeiten für die Malerei auf. Nicht zuletzt aufgrund dieses Potenzials kann Knoebel als einer der wichtigsten Vertreter der gegenstandlosen Malerei angesehen werden.
Aus: „Intensif-Station“ – 26 Künstlerräume im K21

 
 
Haupt-Quelle: http://www.cultrd.tv/
 
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