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K20

K20 Wiedereröffnung: Kris Martin, Heißluftballon
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Die zwei neuen Hallen – die untere umfasst 1100 Quadratmeter und eine lichte Höhe von 6,40 Meter, die obere bietet 900 Quadratmeter und 4,90 Meter Höhe – bieten genügend Spielraum für spektakuläre Installationen und Wechselausstellungen.

Das belegen bis 8. August (danach wird die Beuys-Ausstellung aufgebaut) zwei Künstler. Für seine Installation im Erdgeschoss hat Michael Sailstorfer 900 Schläuche von LKW-Reifen zu länglichen Gebilden verknotet, unter der Decke hängt ein wunderliches Wolkenkuckucksheim mit leichtem Gummigeruch.
Oben präsentiert der Belgier Kris Martin einen liegenden Heißluftballon. Die riesige Hülle ist halb aufgeblasen und begehbar – eine überraschende sinnliche Erfahrung.


Wie vor einem Start liegen Ballon und Korb auf dem Boden. Im Hauptraum wird der Ballon von Ventilatoren aufgeblasen, bis der leicht flatternde Stoff an die Mauern des Gebäudes stößt. Es entsteht ein surrealer Effekt: Die Besucher treten durch die Öffnung des Ballons in den Raum ein, wie in den Bauch eines Walfischs.
Kris Martin greift ein romantisches Thema auf: Der Traum vom Fliegen mit einem archaischen Gefährt. Angetrieben nur durch Flammen und heiße Luft schwebt ein Ballon fast geräuschlos über die Erde. Die Installation im Galerieraum verkehrt diese Metapher für Freiheit aber in eine geradezu klaustrophobische Fantasie. Der Ballon will fliegen, doch der White Cube hält ihn fest im Griff.

 
 
Haupt-Quelle: http://www.cultrd.tv/
 
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