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Goethe Museum

Goethe-Museum 9 - Prof. Hansen über Goethe, Schiller (Wilhelm Tell) und Heine
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Friedrich von Schiller, „Wilhelm Tell“

Wilhelm Tell ist das letzte, 16 Monate vor seinem Tod fertiggestellte Drama Friedrich von Schillers. Er schloss es 1804 ab, am 17. März 1804 wurde es am Weimarer Hoftheater uraufgeführt. Das Drama nimmt den Stoff des Schweizer Nationalmythos um Wilhelm Tell und den Rütlischwur auf.
Schiller setzt sich in dem Schauspiel nicht direkt mit der französischen Revolution auseinander, obwohl dies viele Zeitgenossen von ihm erwarteten. ... Es geht dem 45-jährigen Schiller vielmehr um die Bewahrung und Entwicklung des „Herrlichen der Menschheit“ überhaupt, wenn er sittlich entfaltete Individualität und rechtlich geordnete Kollektivität in einer Art Musterrevolution gegen die Willkürherrschaft zusammenführt. Schiller bezieht sich dabei auch auf die revolutionäre Erklärung der Menschenrechte von 1789. Das Spannungsverhältnis von individueller Freiheit und mitmenschlicher Solidarität ist, neben dem Recht auf Widerstand, eines der Hauptthemen des Dramas. ... Ebenso thematisiert Schiller aber auch in der Rütliszene die brutalen Auswüchse der Revolution und die jakobinische Schreckensherrschaft.


Heinrich Heine und Goethe
Heine hat sich sein Leben lang intensiv mit Goethes Schriften auseinandergesetzt und auch diejenigen seiner Anhänger und Gegner aufmerksam verfolgt.
Neben der kontinuierlichen Lektüre von Goethes Werken seit 1816 suchte Heine schon früh eine persönliche Beziehung zu Goethe anzuknüpfen. Ende 1821 sendet er ihm seinen soeben erschienenen Band der Gedichte mit den Worten. "Ich hätte hundert Gründe Ew Excellenz meine Gedichte zu schicken. Ich will nur einen erwähnen: Ich liebe Sie. Ich glaube das ist ein hinreichender Grund. ...“
...
1824 folgt Heines Besuch bei Goethe im Anschluß an seine Harzwanderung, bei dem er offenbar nur sehr distanziert empfangen wurde. Heines Enttäuschung darüber offenbart sich in mehreren seiner Briefe noch Monate nach dem Besuch, in denen er sich kritisch über den immerhin 48 Jahre Älteren äußert, zugleich aber sich an ihm mißt und sich am Unterschied zu Goethe selbst zu profilieren beginnt.

 
 
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