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Goethe Museum

Goethe-Museum 7 - Prof. Hansen über Goethe als Zentrum und Vorbild für Wissenschaft und Kultur im 19. Jhdt.
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Goethe im Staatsdienst

1775 reist Goethe nach Weimar und wird auf Vorschlag des Herzogs Karl August 1776 Mitglied des „Conciliums“ des dreiköpfigen Beratergremiums des Herzogs. Im folgenden Jahr übertrug dieser ihm die Leitung der neugegründeten Bergwerkskommission, 1779 die der Kriegs- und der Wegebaukommission, 1782 das Finanzministerium. Er erhielt den Titel eines Geheimrats und wurde 1782 in den Adelsstand erhoben.
Nach der Rückkehr von seiner Italienreise (1786-1788) ließ Goethe sich vom Herzog von den meisten seiner amtlichen Pflichten entbinden; den Sitz im Consilium und damit die Möglichkeit politischer Einflussnahme behielt er jedoch bei. Er übernahm nun eine Reihe von Aufgaben aus dem kulturellen und wissenschaftlichen Bereich, darunter die Leitung der Zeichenschule und die Aufsicht über das öffentliche Bauwesen. Von 1791 bis 1817 leitete er das Weimarer Hoftheater. Daneben war Goethe in Angelegenheiten der zum Herzogtum gehörenden Universität Jena beratend tätig. Seiner Unterstützung ist die Berufung einer Reihe namhafter Professoren zu verdanken, darunter Johann Gottlieb Fichte, Georg Hegel, Friedrich Schelling und Friedrich Schiller. Nachdem ihm 1807 die Aufsicht über die Universität übertragen worden war, setzte Goethe sich vor allem für den Ausbau der naturwissenschaftlichen Fakultät ein.


Das Zeitalter der Aufklärung

ist die Epoche der europäischen und nordamerikanischen Geistesgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert, die besonders durch das Bestreben geprägt war, das Denken mit den Mitteln der Vernunft von überholten starren Vorstellungen, Vorurteilen, Ideologien und Aberglauben zu befreien und Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen als Basis eines technischen, kulturellen und politischen Fortschritts. Das epochale Hauptwerk war die Enzyklopädie. Der wichtigste Grundsatz der Aufklärung besagte, dass die Vernunft im Stande sei, die Wahrheit ans Licht zu bringen und Tugenden zu fördern. Mit der Aufklärung verbunden war eine Bewegung der Säkularisierung und eine Abkehr von der absolutistischen hin zu einer demokratischen Staatsauffassung mit einer verfassungsmäßigen Garantie von Menschen- und Bürgerrechten. Das, allerdings nicht einheitliche, philosophische Konzept Aufklärung wirkt bis in die Gegenwart.


Madame de Staël

Baronin Anne Louise Germaine de Staël-Holstein [stal], allgemein bekannt als Madame de Staël (* 22. April 1766 in Paris; † 14. Juli 1817 in Paris), war eine französische Schriftstellerin.
1803 unternahm sie eine halbjährige Reise durch Deutschland. Erste Station war im Winter Weimar, wo sie u. a. Wieland, Schiller und Goethe traf. Nächste Station war im Frühjahr Berlin. Hier lernte sie, neben vielen anderen Intellektuellen, den Literaturkritiker und –historiker August Wilhelm Schlegel kennen, den sie als Mentor für sich selbst sowie als Hauslehrer für ihre Kinder gewann.
Im Jahr 1807 begann Madame de Staël ihr meistgelesenes und langfristig wirksamstes Buch De l´Allemagne, „Über Deutschland“, für das sie im Winter 1807/08 in Wien weitere Informationen und Anregungen sammelte und in das auch ihr Briefwechsel mit dem in Deutschland lebenden Gelehrten Charles de Villers prägend mit einfloss.


Johann Nepomuk Hummel (1778 – 1837)

Österreichischer Komponist und Pianist. Erhielt kostenlosen Musikunterricht von Wolfgang Amadeus Mozart. 1804 Hofkapellmeister beim Fürsten Esterházy. 1813 heiratete er in Wien die Opernsängerin Elisabeth Röckel. 1819 Berufung als Hofkapellmeister nach Weimar, wo er bis zu seinem Tod wirkte.


Friedrich Wilhelm Joseph Ritter von Schelling
(* 27. Januar 1775 in Leonberg, Württemberg; † 20. August 1854 in Bad Ragaz, Schweiz; 1812 geadelt) war einer der Hauptvertreter der Philosophie des deutschen Idealismus.
Zwischen 1798 und 1803 lehrte Schelling als Professor an der Universität in Jena, die zum Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach gehörte.


Georg Wilhelm Friedrich Hegel

(* 27. August 1770 in Stuttgart; † 14. November 1831 in Berlin) war ein deutscher Philosoph, der als wichtigster Vertreter des Deutschen Idealismus gilt.
Nach Empfehlung durch Goethe und Schelling wurde Hegel im Februar 1805 zum a.o. Professor ernannt. 1806 entstand in Jena die „Phänomenologie des Geistes“. Wegen der Besetzung Jenas im Jahre 1806 durch französische Truppen unter Napoleon war Hegel gezwungen, die Stadt zu verlassen. Hegel erlebte jedoch den Einzug Napoleons in die Stadt mit und war, als Anhänger der Französischen Revolution, begeistert davon, diesen „Weltgeist zu Pferde” gesehen zu haben.

 
 
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