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Goethe Museum

Goethe-Museum 5 - Prof. Hansen über Goethe, Napoleon und Düsseldorf, Preußen im Rheinland, Stephanie von Portugal
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Der Rheinbund
Der (zweite) Rheinbund (Confédération du Rhin) war eine auf Initiative Napoleons I. 1806 in Paris gebildete Konföderation deutscher Fürsten, die mit der Gründung dieses Staatenbundes aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation austraten. Durch die Rheinbundakte war die Konföderation als Militärallianz mit dem Kaiserreich Frankreich gegründet worden. Napoléon fungierte in diesem Gebilde als „Protektor“. Frankreich selbst gehörte der Konföderation aber nicht an, sondern war deren Alliierter. ... Wurde der Rheinbund in der deutschen Historiographie lange Zeit nur unter dem Gesichtspunkt der napoleonischen Herrschaftssicherung gesehen, gelten heute die in den Rheinbundstaaten durchgeführten Reformen neben den preußischen Reformen als wichtige Schritte zur staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierung in Deutschland. Der Rheinbund brach nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht von Leipzig 1813 zusammen.


Napoleon und Düsseldorf
Am 15. März 1806 übernahm Napoleon in einem komplizierten Tausch das Herzogtum Berg und die rechtsrheinischen Gebiete des Herzogtums Kleve. ... Er übertrug das neu geschaffene Großherzogtum Berg seinem Schwager Joachim Murat, der im Mai 1806 in seine Düsseldorfer Residenz zog. Nach dem Wechsel Murats 1808 auf den Königsthron in Neapel unterstellte Napoleon sich selbst das Großherzogtum.
Napoleon selbst besuchte Düsseldorf nur einmal - vom 2. bis 4. November 1811. Der Besuch blieb nicht ohne Folgen. Napoleon erließ ein Verschönerungsdekret für Düsseldorf. Die französische Regierung reformierte die Verwaltung und erließ ein neues bürgerliches Gesetzbuch, den "Code Civil".

„Sicher ist, dass die Verfügung Napoleons großen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Stadt gehabt haben. Ihr Charakter als Residenz erfuhr durch die Vergrößerung der öffentlichen Gartenanlagen eine letzt Bestätigung und ließ Düsseldorf für Jahrzehnte zu einer Gartenstadt werden; die für Napoleon veranstaltete erste Gewerbeausstellung wurde zur Geburtsstunde der reichen Geschichte der Stadt als Ausstellungs- und Messestadt. Im Leben des Kaisers war der dreitätige Aufenthalt in Düsseldorf eine Episode, in der Entwicklung Düsseldorfs ein Punkt, an dem Weichen für die Zukunft gestellt worden sind.“ (Düsseldorf. Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert. Bd. 2, S.330 f.)


Die Völkerschlacht von Leipzig
Die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 war die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege. Dabei kämpften die Truppen der Verbündeten Österreich, Preußen, Russisches Reich und Schweden gegen die Truppen Kaiser Napoléons I..


Preußen im Rheinland
Der Wiener Kongress vom 18. September 1814 bis 9. Juni 1815 legte in Europa die Grenzen neu fest und definierte neue Staaten. Anlass war die Niederlage von Napoleon Bonaparte, der zuvor die politische Landkarte des Kontinentes erheblich verändert hatte.
Preußen erzielte im Westen erhebliche Gebietszuwächse und konnte die Rheinprovinz sowie die Provinz Westfalen errichten. ... Mit dem Erwerb der rheinischen Gebiete wurde Preußen zum Schutzwall gegen Frankreich, das noch immer die Rheingrenze anstrebte, was auch für die linksrheinische Pfalz und Rheinhessen von größter sicherheitspolitischer Bedeutung war. Durch die Teilung seines Staatsgebietes war Preußen gezwungen, in Deutschland hineinzuwachsen und wurde so zum Motor der wirtschaftlichen und politischen Einigung. Der Historiker Thomas Nipperdey geht sogar so weit, in dieser Schwerpunktverlagerung eine Vorentscheidung über den späteren Deutschen Einigungsprozess zu sehen: „Die Versetzung Preußens an den Rhein ist eine der fundamentalsten Tatsachen der deutschen Geschichte, eine der Grundlagen der Reichsgründung von 1866/1871“


Stephanie von Portugal
Stephanie Josepha Friederike Wilhelmine Antonia von Hohenzollern (* 15. Juli 1837 in Krauchenwies; † 17. Juli 1859 in Lissabon) war eine Prinzessin von Hohenzollern-Sigmaringen und durch Heirat Königin von Portugal.
Stephanie wurde als Tochter des Fürsten Karl Anton von Hohenzollern (1811–1885) und der Josephine (1813–1900), Tochter des Großherzogs Carl von Baden auf Schloss Krauchenwies geboren. Sie hatte fünf Geschwister, darunter der spätere König Carol I. von Rumänien und der spanische Thronprätendent Leopold. Bis zu ihrer Eheschließung lebte Stephanie mit ihrer Familie in Düsseldorf, wo ihr Vater in der Funktion eines preußischen Divisionskommandeurs, in Stephanies 15. Lebensjahr, das Schloss Jägerhof als Residenz bezogen hatte.


Carol I. von Rumänien
Karl Eitel Friedrich Zephyrinus Ludwig von Hohenzollern-Sigmaringen, ab 1866 Carol I., (* 20. April 1839 in Sigmaringen; † 10. Oktober 1914 auf Schloss Peleş in Sinaia) war Fürst und König von Rumänien.
Karl war ein Sohn des Fürsten Karl Anton zu Hohenzollern-Sigmaringen. Er heiratete am 15. November 1869 die Prinzessin Elisabeth zu Wied (1843–1916) in Neuwied am Rhein.

 
 
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