cultrD.tv
Web TV • Düsseldorf • Kultur • Kunst • Museen • Literatur • Künstler • Schriftsteller • Lyriker • Musik • Szene •Goethe • F • Kippenberg • Faustus • Museum • Faust • Mann • Prof • Doktor • Stiftung • Doktor Faustus • Adorno • Jacobi • Goethe-Museum • Thomas Mann • Rom • Teufel • Johann • Leben • Caspar • Sammlung • Roman • Deutschland • Christian • Weimar • Leipzig • Goethe Museum • Francisco • Werk • November •
 
article Museen

Goethe Museum

Goethe-Museum 1 - Prof. Hansen über Kippenberg-Stiftung, C. G. Weisser, J. C. Lavater, Doktor Faustus von Thomas Mann
Player
Home
 

Kippenberg-Stiftung

Das Düsseldorfer Goethe-Museum verdankt seine Entstehung dem früheren Inhaber und Leiter des Insel-Verlages in Leipzig, Professor Dr. Anton Kippenberg, und seiner Frau Katharina. Kurz vor 1900 legte der damalige Buchhändler Kippenberg mit der 1893 erschienenen Faust-Übersetzung von Franccois Sabatier den Grundstein zu seiner Goethe-Sammlung.
Die von Kippenberg erworbenen Stücke, vor allem Bücher, Werkmanuskripte und Briefe, aber auch Textvertonungen, Städte- und Landschaftsdarstellungen, Porträts, Porzellane, Gläser, Münzen und Medaillen, sollten, gerade in ihrer Vielfalt, den Geist der Goethe-Zeit vermitteln. Das Prinzip seines Sammelns entsprach dem Goetheschen Symbolbegriff ("eminente Fälle als Repräsentanten von vielen anderen").
Als Kippenberg 1950 starb, hinterließ er eine der bedeutendsten privaten Goethe-Sammlungen mit rund 25.000 Zeugnissen. Seine Töchter, Jutta von Hesler und Bettina von Bomhard, verwandelten sie zu einer selbständigen rechtsfähigen Stiftung mit Sitz in Düsseldorf. Hatte Goethe doch zweimal die Stadt besucht und freundschaftliche Beziehungen zu den Brüdern Jacobi geknüpft. Als Standort eignete sich das mehrmals zerstörte, aber nach Bauplänen von 1770 wieder aufgebaute Hofgärtnerhaus unweit des Jacobi´schen Landsitzes Pempelfort.
Nach Einrichtung des Museums, das die Teilung der Objekte in "Bibliothek" und "Sammlung" erforderte, konnte das Goethe-Museum Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung im Jahre 1956 als dritte große Goethe-Stätte neben Frankfurt und Weimar eröffnet werden. Im Sommer 1987 konnte das Goethe-Museum das unmittelbar neben dem Jacobi´schen Haus Pempelfort gelegene Schloß Jägerhof beziehen, da das Hofgärtnerhaus zu eng geworden war.

Lebendmaske Goethes von C. G. Weißer

1807 ließ sich J.W. von Goethe auf Wunsch des Wiener Hirnforschers F.J.Gall eine Lebendmaske abnehmen. Auf dieser Grundlage schuf der Bildhauer C.G.Weißer eine Porträtbüste, die durch die Sammlung Kippenberg inzwischen ins Goethe-Museum Düsseldorf gelangt ist. Aber 1816 soll eine weitere Lebendmaske von Goethe durch J.G. Schadow abgegossen worden sein. Nur e i n e Lebendmaske ist erhalten - so ist es seit 200 Jahren eine offene Frage, ob es diese Maske ist, die in die Weißer-Büste eigegangen ist, oder nicht.
Dieser Frage soll jetzt in einer fachübergreifenden Zusammenarbeit durch modernste Meßmethoden zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach nachgegangen werden.


Johann Caspar Lavater

Johann Caspar Lavater, * 15. November 1741 in Zürich; † 2. Januar 1801 in Zürich, war reformierter Pfarrer, Philosoph und Schriftsteller. In seinem Werk vermischen sich Aufklärung, Pietismus, Ästhetizismus und Irrationalismus.
Zwischen 1763 und 1764 lernte Lavater auf einer Bildungsreise durch Deutschland unter anderen Christian Fürchtegott Gellert, Friedrich Gottlieb Klopstock, Moses Mendelssohn und Friedrich Nicolai kennen, während einer Kur in Bad Ems 1774 Johann Wolfgang von Goethe, Johann Heinrich Jung-Stilling und Johannes Bernhard Basedow.


"Doktor Faustus" von Thomas Mann
"Doktor Faustus. Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde" ist ein Roman von Thomas Mann. Er entstand zwischen dem 23. Mai 1943 und dem 29. Januar 1947.
Doktor Faustus ist die Biografie des fiktiven Komponisten Adrian Leverkühn, verfasst von seinem Freund Serenus Zeitblom.
Das "Teufelsgespräch" zählt zu den Höhepunkten des Romans. Leverkühn muss dem Teufel seine Seele vermachen und auf Liebe verzichten, sofern sie wärmt. Dafür wird ihm der Teufel Genialität verleihen, für 24 Jahre.
Die musiktheoretischen Äußerungen des Teufels im Teufelskapitel stammen nahezu wörtlich aus Adornos Philosophie der neuen Musik, mit dessen Erlaubnis. Auch sonst ließ sich Thomas Mann von handschriftlichen Entwürfen Adornos leiten. Er änderte viele Stellen des Romans nach ausgiebigen Diskussionen mit seinem Helfer. Thomas Mann nannte Adorno „seinen wirklichen geheimen Rat“.
Wendell Kretzschmar
Der Dom-Organist Wendell Kretzschmar ist Adrians musikalischer Mentor. Durch eine kuriose Episode, in der über einen öffentlichen, aber nur schwach besuchten Musikvortrag Wendell Kretzschmars berichtet wird, bekommt der Leser einen nachhaltigen Eindruck von Kretzschmars musikalischer Kompetenz.

 
 
Haupt-Quelle: http://www.cultrd.tv/
 
Sek-Quellen:   Quelle 1   Quelle 2   Quelle 3    
  Home