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Goethe Museum

Goethe-Museum 11 - Prof. Hansen über Goethe, Nachkriegsliteratur, Günter Grass, Martin Walser, Thomas Mann, Klaus Heuser
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Günter Grass und Düsseldorf

In den Jahren 1947/1948 absolvierte Günter Grass eine Lehre bei einem Steinmetz in Düsseldorf. Danach studierte er von 1948 bis 1952 an der Kunstakademie Düsseldorf Grafik und Bildhauerei. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zusammen mit dem später bekannten Maler Herbert Zangs als Türsteher im Lokal Csikos auf der Andreasstraße in der Düsseldorfer Altstadt. Später verewigte er Herbert Zangs, der wie Grass im Krieg Soldat war, als eigenwilligen Maler Lankes in der Blechtrommel.
In seiner Autobiografie "Beim Häuten der Zwiebel" widmet Grass den fünf in Düsseldorf verbrachten Jahren zwei Kapitel, in denen er weniger von der Stadt, umso mehr von den Menschen erzählt, die hier lebten.


Martin Walser, „Der Lebenslauf der Liebe“ (2001)

Ein Buch über die Liebe, also ist die Heldin – und sie ist wirklich eine Heldin – eine Frau, also spielt das Buch in Düsseldorf, und das große Geschäft ist so wichtig wie die große Liebe: die gibt allerdings den Ausschlag in diesem ebenso ergreifenden wie schockierenden Liebes-Roman. Susi Gern liebt, heiratet und merkt: sie will ihren Mann entweder ganz oder gar nicht. Da der für ganz nicht geeignet ist, hört sie auf, seine Frau zu sein. Aber zur Trennung reicht die Ernüchterung nicht aus. Es beginnt die Suche nach einem, den sie ganz haben kann ...



Thomas Mann, „Die Betrogene“ (1953)

Thomas Manns wiederholte Besuche und Beziehungen zu Düsseldorf konzentrieren sich in seiner letzten Erzählung "Die Betrogene". Eine etwa 50-jährige Düsseldorferin verliebt sich in einen jungen Amerikaner, der ihrem Sohn Englisch-Nachhilfeunterricht gibt. Eine Liebesszene spielt in einer geheimen Schlosskammer, die von den beiden während einer Besichtigung des Benrather Schlosses entdeckt wird (welches in der Erzählung den Namen „Holterhof“ trägt).
Ein zentrales Motiv der Erzählung bilden die schwarzen Schwanenpaare als ein Symbol für Liebe und Tod, für Eros und Thanatos.

Klaus Heuser
Ein persönlicher Bezugspunkt von Thomas Mann zu Düsseldorf war der über 30 Jahre jüngeren Klaus Heuser (geb. 1909), Sohn des ehemaligen Direktors der Düsseldorfer Kunstakademie. Thomas Mann hatte ihn während eines Syltaufenthaltes 1927 kennen gelernt.

 
 
Haupt-Quelle: http://www.cultrd.tv/
 
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